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„weiter.bilden“ – ein Projekt zur Bildungsberatung in sächsischen Unternehmen


Durch den demografischen Wandel und regelmäßige technische Neuerungen sind Unternehmen gezwungen, ihren Mitarbeitern die dafür notwendige Kenntnisanpassung zu ermöglichen. Tarifgebundene Unternehmen der M+E Industrie in Sachsen können nun, über den Tarifvertrag des Verbandes der Sächsischen Metall- und Elektroindustrie e.V. (VSME), im Rahmen eines Projektes in diesem Vorhaben unterstützt werden.

Seit dem 1. Mai 2011 begleitet imreg mit dem VSME als Sozialpartner im Rahmen des Projektes „weiter.bilden“ Unternehmen der M+E Industrie durch Beratungsleistungen im Bereich Weiterbildung und Personalentwicklung. Partner hierbei sind das Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft gGmbH, welche die Leitung innehat, sowie die M+E Consult GmbH.

Dabei berät imreg die Unternehmen gemeinsam mit ihren Partnern bis April 2013 individuell durch ein breites Leistungsangebot. Von der Analyse des IST-Standes im Personalbestand über Handlungsempfehlungen zur Personalentwicklung bis hin zur Unterstützung in der Beantragung von Fördermitteln. Somit ermöglichen die Projektpartner den teilnehmenden Unternehmen eine grundlegende Hilfestellung zur Initiierung und eigenständigen Fortführung von Weiterbildungsmaßnahmen der eigenen Mitarbeiter über die Projektlaufzeit hinaus.

Eigenkapitalquote spiegelt die Finanzierungssituation in ostdeutschen Unternehmen nur unzureichend wider

Die Eigenkapitalquote ist für die Bewertung eines Unternehmens unzweifelhaft eine wichtige Größe. Sie spiegelt die unternehmenseigene Finanzierungskraft im Verhältnis zum Anlage- und Umlaufvermögen wider, womit sie ein wichtiges Signal für die Leistungs- und Zukunftsfähigkeit der Unternehmung und eine bedeutsame Kenngröße für deren Kapitalgeber ist. Dass ostdeutsche und speziell sächsische Industrieunternehmen im bundesweiten Vergleich eine überdurchschnittliche Eigenkapitalquote aufweisen, ist von daher positiv zu bewerten. Allerdings darf dieses Ergebnis auch nicht überbewertet werden. Es ist zunächst wesentlich von statistischen Effekten infolge einer anderen Betriebsstruktur sowie einem besseren Fördermittelzugang beeinflusst. Zum anderen sagt eine höhere Eigenkapitalquote nicht zwingend etwas zum absoluten Bestand an oder Zugang zu Finanzierungsmitteln aus. Die zurückhaltende Darlehensvergabe deutet eher darauf hin, dass sächsische Industrieunternehmen einen schwierigeren Zugang zu Fremdmitteln mit einer höheren Eigenkapitalquote ausgleichen müssen.

Unternehmensumfrage zur Fachkräftesituation in der Stadt Chemnitz

Mit den zunehmenden Altersabgängen und der gleichzeitig demografisch bedingt geringeren Anzahl an Schulabgängern droht der sich angesichts der positiven Wirtschaftsentwicklung ergebende aktuelle Fachkräftebedarf in strukturbestimmenden Branchen der Region Chemnitz in den kommenden Jahren in einen breiten Mangel an Fachkräften umzuschlagen.

Bei freier Unternehmensstandortwahl ist ein lokaler Mangel an von der Wirtschaft nachge-fragten Fachkräften eine zusätzliche Belastung für einen durch strukturelle Unterbeschäfti-gung gekennzeichneten regionalen Arbeitsmarkt. Gerade neue Technologien und Wirtschaftszweige mit hohem Innovationsdruck sind auf einen kontinuierlichen Stamm und Zustrom gut ausgebildeter Fachkräfte angewiesen. Sollten die Chemnitzer Unternehmen abwandern oder gegenüber Konkurrenten mit besseren Rahmenbedingungen zurückfallen, würde dies die gesamte wirtschaftliche Dynamik der Region hemmen, was wiederum die lokale Nachfrage nach einfachen personalintensiven Tätigkeiten mindern würde. Die strukturellen Probleme am Arbeitsmarkt würden durch die demografische Entwicklung also nicht gelöst, sondern weiter verschärft.

Imreg analysiert vor diesem Hintergrund im Auftrag der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (CWE) den Fachkräftebedarf und das Fachkräftepotential der Region. Neben einer umfassenden statistischen Aufbereitung der Arbeitsmarkt- und Wirt-schaftsdaten werden auch Chemnitzer Unternehmen zu ihrer aktuellen Personalstruktur sowie zu ihrem voraussichtlichen Personalbedarf bis 2016 befragt. Zielstellung der Analyse ist, die Unterstützung der städtischen Wirtschaftsförderung noch zielgerichteter auf die derzeitigen und anstehenden Problemstellungen der Betriebe vor Ort auszurichten.

Standpunkt: Rundfunkgebührenerhöhung kommt einer neuen Steuer für Unternehmen gleich

Im Auftrag der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft hat imreg sächsische Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größenklassen dahingehend untersucht, wie sich die im 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag (RÄStV) vorgesehenen Änderungen auf die sächsische Wirtschaft auswirken werden. Die Analyse verdeutlicht, dass die Gebührenbelastung gerade für produzierende Betriebe des industriellen Mittelstandes erheblich ist. Besonders extrem wird die Steigerung, wenn der Betrieb aus mehreren Standorten besteht. Die Analyse macht zudem ersichtlich, dass sich der Anstieg der Rundfunkgebühren nicht auf Einzelfälle oder betriebs- bzw. branchenspezifische Sondersituationen beschränkt.

Der 15. RÄStV belastet die Unternehmen vielmehr nahezu durchgängig durch einen Gebüh-renanstieg um im Regelfall das Anderthalbfache. Entsprechende Gegenleistungen durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk stehen dem in keinster Weise gegenüber. Unternehmer und Angestellte müssen mit anderen Worten für eine Sache, für die Sie bereits privat Gebühren entrichten, noch einmal in Größenordnungen bezahlen. Subsummiert kommt der 15. RÄStV der Einführung einer steuerähnlichen Abgabe für alle Unternehmen gleich.

Ausbildungsvergütungen in der Industrie


Qualifizierte Fachkräfte für die sächsische M+E-Industrie werden in Zeiten abnehmender Schülerzahlen und dem damit verbundenen Mangel an Bewerbern für eine duale Ausbildung immer wichtiger. Mit Blick auf den erhöhten Konkurrenzdruck um Auszubildende führt das Institut für Mittelstands- und Regionalentwicklung im Auftrag von SACHSENMETALL e.V. eine Umfrage zur Ausbildungsvergütung durch.

Ziel der Kurzstudie ist die Aufarbeitung der Ausbildungsvergütungen nach ausgewählten Branchen bzw. Ausbildungsberufen. Dabei werden auf Bundes- und Landesebene die tarifli-chen sowie die außertariflichen Ausbildungsvergütungen betrachtet. Neben der Grundvergütung werden Leistungszulagen sowie sonstige Leistungen des Arbeitgebers berücksichtigt.

Sachsenweite Ferienstraße setzt Impulse für Tourismus in den Regionen

Seit Beginn des Jahres 2010 ist mit der DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen eine neue touristi-sche Marketingplattform aktiv. Bereits mehr als 90 Kooperationspartner, zu denen neben den vielseitigen sächsischen Dampfbahn-Angeboten zahlreiche Hotels, Pensionen und Tourismusorte gehören, nutzen das gemeinsame Marketingdach der entstehenden Ferienstraße. Die zahlreichen und vielseitigen Dampfbahnen des Freistaates bilden als Alleinstellungsmerkmal den Rahmen des mehr als 650 km langen Routennetzes. Ziel der Route, die vor allem durch ländliche Regionen verläuft, ist es, den touristischen Bekanntheitsgrad des Freistaates Sachsen zu stärken und damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze zu sichern. Ein nachhaltig ausgerichtetes Beteiligungsmodell bündelt die Stärken der mitwirkenden Partner und bildet die Basis für die ohne öffentliche Mittel gestartete schlagkräftige Marketingarbeit. Das Institut für Mittelstands- und Regionalentwicklung begleitete die Konzeption der Ferienstraße und ist im Auftrag des Projektträgers, der Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft mbH (SOEG), für das Projektmanagement tätig. Weitere Informationen finden Sie unter:
www.dampfbahn-route.de
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