Institut für Mittelstands- und Regionalentwicklung GmbH
     
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Analyse, Systematisierung, Darstellung und Bewertung des Bildungsmarktes in Sachsen

Im Auftrag eines regional tätigen Bildungsanbieters untersuchte das imreg Einflussfaktoren auf dem sächsischen Bildungsmarkt mit besonderem Fokus auf die Metall- und Elektroindustrie. Neben der Analyse von Wirtschaftsstruktur und -entwicklung sowie dem aus Demographie und gegenwärtiger Arbeitsmarktlage prognostizierten Fachkräftebedarf flossen hierbei erkennbare Tendenzen in der Bildung in die Studie ein.

Ergänzt durch eine weiterführende Marktanalyse zu relevanten Bildungsanbietern in Sachsen wurden Aussagen zu generellen Tendenzen im sächsischen Bildungsmarkt und Schlussfolgerungen hinsichtlich der Positionierung des Auftraggebers abgeleitet. Den zweiten Teil der Studie bildete eine Analyse des Nachfragepotentials im privaten Bildungsbereich auf Landkreisebene anhand von Einflussfaktoren wie der Industriedichte, der Vakanz- und SGB-II-Quote sowie der Erwerbspersonenpotentialentwicklung. In einem regionalen Matching wurde das aus den Faktoren abgeleitete Potential dem aktuellen Angebot von Bildungseinrichtungen gegenübergestellt.

Hieraus wurden in Abstimmung mit dem Auftraggeber Ansatzpunkte zur Positionierung und Entwicklung des Angebotsspektrums ebenso wie Empfehlungen zum Agieren auf dem jewei-ligen lokalen Markt abgeleitet. Zudem finden sich in der Darstellung Hinweise auf Koopera-tionsmöglichkeiten mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zur weiteren Profilierung von Angeboten.

Stabil trotz Rezession - Tourismus als Wirtschaftsfaktor sächsischer Regionen

Durch den Tourismus können insbesondere in peripheren Regionen mit einem unterdurch-schnittlichen Industriebesatz standortgebundene Arbeitsplätze und regionales Einkommen geschaffen und gesichert werden.

Das Institut imreg beschäftigte sich in mehreren Projekten mit der regionalen Tourismusentwicklung. Im Fokus standen vor allem:

• die Schließung bestehender touristischer Infrastrukturlücken,
• die Reduzierung der Saisonalität durch ganzjährig attraktive Angebote
• sowie regional vernetze Produkte und Vermarktungsstrukturen
   zur Positionierung sächsischer Alleinstellungsmerkmale.

Ein sächsisches Alleinstellungsmerkmal mit einem hohen touristischen Potential sind die Schmalspurbahnen. Mit der Konzeption und Projektbegleitung der entstehenden Ferienstraße „Dampfbahn-Route Sächsische Schmalspurbahnen“ wurde dieses Thema von imreg aufgegriffen.

Sachsen, wie auch Deutschland insgesamt, konnte 2008 trotz der weltweiten Rezession leichte Zuwächse von Übernachtungszahlen verzeichnen. Wachstumsträger in Sachsen waren im vergangenen Jahr das Sächsische Burgen- und Heideland mit acht Prozent mehr Gästen, die Sächsische Schweiz und die Oberlausitz. Das Erzgebirge und das Vogtland profitierten in den ersten Monaten dieses Jahres von dem schneereicheren Winter. Demgegenüber stagnierten die Übernachtungszahlen der in den Vorjahren stark nachgefragten sächsischen Städte.


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